Treffpunkt der Tester
30.01.2012
Die Konferenz Inno-Testing 2012 am 23.-24.2. in Wildau beleuchtet alte und neue Konzepte in Simulation und
Testing für die Luftfahrtindustrie. Insgesamt 18 fachkundige Redner und zwei Werksbesichtigungen
(Rolls-Royce MTOC und AneCom) sorgen für ein volles Programm mit vielen interessanten Einblicken.
Das Spektrum der Vorträge reicht von klassischen mechanischen Testverfahren bis zu Computersimulationen von
Passagier- und Fahrzeugströmen im Flughafenbereich. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Erfahrungsaustausch
zwischen den Branchen, so kommen auch Eisenbahn- und Energieexperten zu Wort. Als Schirmherr fungiert
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, der in dieser Querschnittstechnologie neue Chancen sieht:
„Wildau steht seit vielen Jahren für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft und hat
eine Magnetfunktion für weitere Ansiedlungen im Nahbereich des neuen
Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt, der im Juni 2012 eröffnet wird. Deshalb ist Wildau auch der
ideale Ort für die Diskussion innovativer Simulations- und Testverfahren im Rahmen der Fachkonferenz
InnoTesting 2012.“ Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter:www.innotesting.com
Erfolgreicher Abschluss
30.01.2012
Absolventen der Studiengänge MBA und AVIMA (Master of Aviation Management) von drei Kontinenten freuten sich
auf der Abschlussfeier am 25.11. über ihre Zeugnisse, die der Präsident der Technischen Hochschule Wildau (FH)
Prof. Ungvári überreichte. In seiner Festrede lobte Rolls-Royce Manager Stefan Zimmermann und neuer Präsident
der BBAA (Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz), den Fleiß der Studierenden und das Engagement der Dozenten.
Nach der offiziellen Abschlusszeremonie ging es zum gemütlichen Teil ins Schloss Königs Wusterhausen, wo dann
gegen Mitternacht….
Jede Menge Arbeit...
30.01.2012
Welche neue Arbeitsplätze bietet der neue Flughafen BER? Was sind die Anforderungen der Arbeitgeber?
Wie muss die notwendige Infrastruktur in der Ausbildung und in der Verkehrsanbindung passend ausgebaut werden?
Diese Fragen standen im Vordergrund der Veranstaltung des Forums Mittelstand am 17.11. im neu eröffneten
Haus III des Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Wildau. Hauptredner war Günter Baaske, Minister für Arbeit
und Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (Bild). In der Podiumsdiskussion unter der Moderation
von WIT-Vorstand Prof. Biermann brachten Vertreter der Praxis ihre Vorstellungen ein. Christoph Bergner von MTU
sprach mangelnde Englischkenntnisse von Stellenbewerbern als Problem an, Andreas Elvers von Steigenberger
Hotels wünschte sich bessere Nahverkehrsanbindungen auch zu Nachtzeiten für die Beschäftigten seines neuen
Airport Hotels. ZLR-Hausherr Gerhard Janßen hob die Notwendigkeit eines stimmigen Gesamtpakets für Arbeitgeber
und Arbeitnehmer in der Region inklusive attraktiver Kulturangebote hervor.www.wfg-lds.de
Rolling Home
30.01.2012
Seit Gründung des WIT im Jahre 2005 war Andreas Kaden, Geschäftsführer der Lufthansa Bombardier Aviation
Services am Flughafen Berlin-Schönefeld und langjähriger Präsident der BBAA, als Mitglied unseres
Wissenschaftlichen Beirats ein aktiver Förderer des Instituts. Jetzt kehrt er zum Hauptstandort der Lufthansa
Technik AG nach Hamburg zurück, um dort die Geschäftsführung von Lufthansa Technical Training zu übernehmen
und scheidet aus dem WIT-Beirat aus. Wir wünschen alles Gute.
Jobmaschine
9.11.2011
40 000 zusätzliche Arbeitsplätze werden im Zuge der Neueröffnung des internationalen Flughafens Berlin-Brandenburg Willy Brandt
(Kurzzeichen jetzt BER statt bisher BBI) erwartet, davon 20 000 direkt auf dem Gelände: "Damit wird BER die größte Arbeitsstätte der Region"
sagt Flughafenchef Prof. Rainer Schwarz, der auch als Honorarprofessor an der TH Wildau lehrt. Damit die Betriebe zum Eröffnungstermin am
3. Juni 2012 betriebsbereit sind, müssen nun tausende neuer Mitarbeiter eingestellt werden. Um Unternehmen und Bewerber zusammenzubringen,
veranstaltet der Flughafen gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit eine Reihe von Jobmessen. Die erste fand am 1.11. in Berlin-Schönefeld
statt - an diesem Termin standen die Non-Aviation Berufe im Vordergrund. Allein die Fast-Food Kette McDonalds sucht 180 Leute für zwei Restaurants
im Terminal, Duty Free-Betreiber Heinemann benötigt 120. Auch Starbucks, Sixt, Holiday Inn sowie zahlreiche regionale Unternehmen waren auf der
Messe vertreten. WIT-Vorstand Prof. Biermann erläuterte im Eröffnungsvortrag der Veranstaltung den Interessenten, auf welche Qualitäten Arbeitgeber
im Umfeld der Luftfahrt besonderen Wert legen. Zu den Jobmessen gibt es mehr Informationen unter www.arbeitsagentur.de/potsdam.
Moving Boxes
25.10.2011
Mit Teilnehmern der Universitäten Antwerpen, Cranfield, Dresden und München, der Fachhochschulen Bad Honnef, Berlin, Erfurt,
Wildau sowie Forschungseinrichtungen wie dem Bauhaus Luftfahrt und der DLR war der Workshop "Air Cargo - Policy and Processes"
am 20. Oktober in Wildau ein einzigartiges Forum für Wissenschaftler aus dem Bereich der Luftfracht. Prof. Peter Morrell aus Cranfield,
einer der bekanntesten Luftfahrtexperten in Europa, stellte bei dieser Gelegenheit sein neues Buch zum Thema vor:
"Moving Boxes by Air - The Economics of Air Cargo" (im Bild mit Wolfgang Grimme, GARS/DLR und Prof. Biermann, WIT).
Die Vorträge befassten sich u.a. mit der Strategie von Allianzen in der Luftfracht, Sicherheitsproblemen und Kriterien der Flughafenauswahl
von Frachtfluglinien. Die Materialien zum Workshop sind auf der Website der
GARS - German Aviation Research Society verfügbar.
Herzlich Willkommen!
17.10.2011
Dieses Jahr starteten wieder viele neue Studenten ihren berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang zum Master am WIT. Dass die Teilnehmer
hierfür aus den verschiedensten Ländern der Welt anreisen ist selbstverständlich.
Dass aber einige unter ihnen nicht in den bereits etablierten Studiengängen Master of Business Administration und Aviation Management ihr
Studium beginnen, ist neu. Am 04. Oktober begrüßten wir erstmals Masterstudenten für den neuen WIT-Studiengang Renewable Energies.
Der englischsprachige Studiengang geht im gewohnten Format, 2 Jahre und berufsbegleitend, an den Start und bietet den Teilnehmern mit
Modulen wie z.B. Energy Technology, Renewable Fuels, Energy Engines and Fuels Cells und Design interessante und aktuelle Inhalte.
Wir freuen uns auf das neue Studienjahr und wünschen allen neuen und „alten“ Studenten ein spannendes Wintersemester 2011/2012.
Simulation und Testing
27.09.2011
Unter dem Namen "Innotesting" findet am 23.-24. Februar 2012 in Wildau erstmalig eine Fachkonferenz zum Thema Simulation und Testing in der
Luftfahrtbranche statt. Dabei sollen auch Erfahrungen aus anderen Branchen erörtert werden und die Möglichkeiten, erprobte Testmethoden aus
der Luftfahrt zu transferieren. In der Region Berlin-Brandenburg haben sich in den letzten Jahren zahlreiche auf solche Tests spezialisierte
Firmen und Forschungsinstitute etabliert. Die Konferenz wird veranstaltet von der BBAA-Berlin Brandenburg Aerospace Allianz, der TH Wildau und
dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt Schönefelder Kreuz. Unternehmen wie Rolls-Royce, MTU, EADS Eurocopter, IMA Dresden und andere haben bereits
eine Beteiligung zugesagt. Nähere Informationen gibt es in Kürze auf www.innotesting.com.
Air Cargo 2030 und mehr
23.09.2011
Die Konferenz "Air Cargo - Policy and Processes" am Donnerstag, 20.10. in Wildau gibt einen Einblick in den Stand der Diskussion zur Situation der
Luftfracht und zu den langfristigen Zukunftsaussichten angesichts zahlreicher neuer Herausforderungen. Die Sicherheitsproblematik nach den
Anschlagsversuchen auf Frachtflugzeuge in 2010, Umwelt und Lärm und die Potenziale unbemannter Flugsysteme im Frachtgeschäft stehen ebenso im
Vordergrund wie wirtschaftliche Fragen. Referenten u.a. von der Cranfield University, der Universität Antwerpen, dem Bauhaus Luftfahrt, der DLR und
dem WIT sorgen für ein reichhaltiges Programm. Die Veranstaltung wird organisiert von der GARS - German Aviation Research Society, dem WIT und der
TH Wildau, weitere Informationen finden Sie unter www.garsonline.de
Internationale Erfahrung
19.09.2011
Axel Arendt, bis vor zwei Jahren im Rolls-Royce Konzernvorstand für den Bereich Verteidigungstechnik verantwortlich, erläuterte am 15.9. vor
Studierenden des WIT-MBA und AVIMA-Master of Aviation Management, wie man industrielle Großprojekte initiiert und steuert. Sein mit Beispielen
großer Flugzeug- und Triebwerkprojekte gespickter Vortrag machte die Komplexität solcher Vorhaben gerade im internationalen Kontext deutlich.
Herr Arendt ist seit Gründung des WIT Mitglied unseres wissenschaftlichen Beirats. Er war vor seiner Zeit bei Rolls-Royce bei Daimler, DASA und
EADS tätig, unter anderem in der Türkei, Mexiko und Argentinien. Heute ist er Vorsitzender des Forums Luft- und Raumfahrt und berät die
Regierungen von Berlin und Brandenburg bei der Industrie-Ansiedlungspolitik im Umfeld des neuen Großflughafens BER.
Exportschlager
16.09.2011
Mit 22 Studierenden eröffnete das German-UAE College of Logistics den ersten gemeinsamen Studiengang in Abu Dhabi. In einem vierjährigen Programm -
davon ein Jahr in Deutschland - erwerben junge Bürger (und Bürgerinnen) der Vereinigten Arabischen Emirate einen Bachelor-Abschluss als Logistiker.
Das von der Bundesrepublik Deutschland über den DAAD geförderte Programm ist ein Gemeinschaftsprojekt der emiratischen HCT Higher Colleges of
Technology und einem Konsortium von drei deutschen Hochschulen unter Federführung der TH Wildau. Dies ist die erste formelle Partnerschaft
dieser Art zwischen den Emiraten am Golf und Deutschland. Die TH Wildau setzt damit ihre erfolgreiche Exportpolitik ihrer Studiengänge fort,
es gibt bereits laufende Kooperationen u.a. in Kasachstan und Russland. Als nächste Schritte sind Erweiterungen in Richtung Master geplant.
Abschied
15.09.2011
Wir trauern um Prof. Dr. Rainer Voß, der am 10. September nach schwerer Krankheit verstarb. Prof. Voß war Experte für
Innovationsmanagement und leitete viele Jahre als Dekan den Fachbereich Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik der TH Wildau.
Dem WIT war er als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats verbunden.
Kleinflugzeuge - Chancen in China
29.08.2011
Ein beispielloses Wirtschaftswachstum in einem riesigen Land - das müsste eigentlich einen großartigen Markt für Hersteller, Betreiber und
Wartungsunternehmen für Kleinflugzeuge (Sport, Geschäftsreise etc.) bringen. Nicht so in der Volksrepublik China - oder noch nicht. Gegenwärtig ist
dort der Luftraum für private Kleinflugzeuge praktisch gesperrt, weil man sich in einem kommunistischen Land keine privat betriebenen Flugzeuge
vorstellen konnte oder wollte. Nun wird intensiv über eine Öffnung des Luftraumes diskutiert - und damit ergeben sich neue Wachstumspotenziale
auch für die Luftfahrtindustrie in Berlin-Brandenburg. Hier spielt das Thema "General Aviation" mit Firmen wie zum Beispiel Stemme, Aquila oder LBAS
traditionell eine wichtige Rolle. Mit finanzieller Unterstützung der brandenburgischen Landesregierung legt die
BBAA-Berlin Brandenburg Aerospace Allianz daher ein Projekt der Markterkundung für Hersteller und
Dienstleister in China auf, dabei wird vorrangig mit Partnern aus Xi`an in der Provinz Shaangxi zusammengearbeitet. Für WIT-Studierende eröffnen
sich Chancen, im Rahmen von Abschlussarbeiten in dem Projekt mitzuwirken, WIT-Vorstand Prof. Biermann ist ja praktischerweise auch Mitglied im
Vorstand der BBAA.
ILA 2012 auf neuem Gelände
23.08.2011
Die Internationale Luftfahrtausstellung ILA wird im September 2012 zum ersten Mal auf dem neuen Gelände an der Westgrenze des neuen Großflughafens BBI stattfinden.
Der bisherige Standort steht wegen des Flughafenausbaus nicht mehr zur Verfügung. Der Spatenstich für das Berlin ExpoCenter Airport durch Brandenburgs
Ministerpräsident Matthias Platzeck erfolgte am 18.8. Verantwortlich wird eine neue Gesellschaft sein, die zu je 50 % der Messe Berlin und der
Zukunftsagentur Brandenburg gehört. Insgesamt werden der ILA 250 000 qm Fläche zur Verfügung stehen, davon 50 000 für Hallen und Chalets, 100 000 für
Ausstellungen auf der Freifläche und der Rest für Zuschauertribünen und Wegeführung.
Air Cargo im Fokus
16.06.2011
Am Donnerstag, 20.10.2011, veranstaltet das WIT gemeinsam mit der GARS (German Aviation Research Society) einen Workshop zum Thema
"Air Cargo - Policy and Processes" (in englischer Sprache) an der Technischen Hochschule Wildau (FH).
Im Vordergrund stehen technische, wirtschaftliche aber auch politische Probleme der internationalen Luftfracht wie beispielsweise
Verkehrsbeschränkungen durch Nachtflugverbote. Wer sich mit einem Beitrag beteiligen möchte - siehe den "Call for Papers" auf
der GARS-Website - kann sich bis 29.8.2011 anmelden.
Telefonieren über Internet
14.06.2011
Am 16. Juni 2011 ist die TH Wildau zum siebten Mal Gastgeber des "Voice over IP-Tages" ,
einer Fachveranstaltung für Experten der Internet-Telefonie, diese aktuelle Form der Kommunikation ist ein traditioneller Forschungsschwerpunkt der
Wildauer Wirtschaftsinformatiker.
Flugsicherheit - die dritte Generation
30.05.2011
"Safety Management Systems" hieß das Thema der vierten HUMAV - Human Resource Management in European Aviation am 26. und 27.5. in München. Die Konferenz wurde wie im
Vorjahr veranstaltet vom WIT gemeinsam mit Lufthansa Technical Training und dem BDLI und stand unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister
Dr. Peter Ramsauer. Über 40 Experten vor allem von Airlines und Organisationen der Luftraumkontrolle aus Deutschland, Österreich, Italien, Lettland,
Ungarn, Albanien, Luxemburg, den Niederlanden, Großbritannien und Portugal diskutierten neue Entwicklungen und Probleme der Sicherheit im Luftverkehr.
Während in den ersten dreißig Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg Sicherheit vor allem als technisches Problem gesehen wurde, standen danach
"Human Factors" im Vordergrund - also menschliche Fehlerquellen, die sich durch besseres Training und Beachtung psychologischer Erkenntnisse
minimieren lassen. Die aktuelle dritte Phase der Sicherheitsphilosophie konzentriert sich auf organisatorische Aspekte - vor allem die Frage, wie die
Unternehmens- und Führungskultur "sicherheitsfördernd" gestaltet werden kann.
Grundstein für Studentenwohnheim
24.05.2011
Einen großen Schritt voran auf dem Weg der TH Wildau zu einer modernen Campus-Universität mit exzellenten Studienbedingungen ging es am 23.5.: die
Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, Frau Prof. Sabine Kunst (im Bild rechts neben TH-Präsident Prof. Ungvári) legte den Grundstein für
das neue Studentenwohnheim mit 100 Plätzen und ein zusätzliches Laborgebäude für die Luftfahrttechnik und die Biotechnologie im Südwesten des
TH-Geländes.
Luftfahrt mit und ohne Piloten
15.05.2011
Am 12.5. fand im großen Hörsaal der TH Wildau wieder der Tag der Luft- und Raumfahrt Berlin-Brandenburg statt. End- und Höhepunkt
war traditionsgemäß die Verleihung des renommierten Lilienthal-Preises für herausragende Leistungen - dieses Mal ging die Trophäe an
die Stemme AG in Strausberg. Der mittelständische Flugzeugbauer ist Spezialist für Motorsegler und hat in Kooperation mit SAGEM mit
der S-15 Patroller erstmals ein Flugzeug vorgestellt, das im Dual-Mode-Verfahren sowohl konventionell mit Piloten als auch unbemannt
- z.B. für langdauernde Überwachungsflüge - eingesetzt werden kann.
Übersicht über alle bisherigen Preisträger
Steinbrück als Geburtstagsgast
06.04.2011
Zum zwanzigsten Geburtstag der Technischen Hochschule Wildau (FH) sprach am 4.4.2011 als Ehrengast der frühere Bundesfinanzminister und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen,
Peer Steinbrück, MdB zur Festveranstaltung in der neuen Bibliothek zum Thema "Europa in einem neuen globalen Machtgefüge".
Filmbeitrag des RBB zum Event.
Herzlich Willkommen
06.04.2011
Am Samstag, den 9.4. von 10 - 15 Uhr lädt die TH Wildau wieder ein zum Tag der Offenen Tür und bietet
so Gelegenheit, das reichhaltige Studienangebot live und in Farbe kennenzulernen. Das WIT präsentiert
seine international ausgerichteten berufsbegleitenden MBA- und Master-Programme in Haus 13 (Hauptgebäude)
in Raum 029 im Erdgeschoss.
Das Gesamtprogramm findet sich hier.
Energieexperten im Beirat
18.03.2011
Mit Prof. Dr. Georg Erdmann von der Technischen Universität Berlin und Hermann Schmeink, Geschäftsführer der Kom-Solution (Berlin), wurden zwei
ausgewiesene Fachleute aus der Wissenschaft und Praxis der Energiewirtschaft in den Wissenschaftlichen Beirat des WIT berufen.
Ihre Erfahrung wird vor allem beim Aufbau der neuen MBA-Spezialisierung Energie- und Infrastrukturmanagement und im neuen Master-Programm
Renewable Energies wertvoll sein. Im Rahmen der WIT-Dozenten- und Beirätekonferenz in den traditionsreichen Kavalierhäusern des Schlosses
Königs-Wusterhausen begrüßte der Beiratsvorsitzende, TH-Präsident Prof. Dr. László Ungvári am 17.3. die neuen Mitstreiter.
Neuer Professor - altbekannt
08.03.2011
Zum 1.3.2011 wurde Dr. Marco Althaus zum Professor der TH Wildau im Fachbereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht berufen. Er studierte Politologie
an der Freien Universität Berlin und erwarb einen Master-Grad in Political Management an der George Washington University in den USA. Seine
Promotion erfolgte an der Universität Göttingen. Marco Althaus arbeitete als Journalist u.a. bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der
Neuen Presse Hannover, war danach Pressesprecher des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums und danach Politikberater und Hochschuldozent.
Dem WIT gehört seit Beginn als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates an und wechselte 2009 als Nachfolger von Prof. Dr. Mike Steglich in
den WIT-Vorstand. An der TH Wildau hatte er bisher eine Gastprofessur inne.
Brasilien im Doppelpack
11.03.2011
Mit ihrer zweiten Kooperation mit Hochschulen in Brasilien verstärkt die TH Wildau ihr internationales Engagement in Lateinamerika.
Frau Prof. Tippe, WIT-Vorstand und außerdem zuständig für die Leitung des Fachbereichs Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik, legte
in Curitiba den Grundstein für eine Zusammenarbeit mit der FAE Centro Universitario (http://www2.fae.edu/curitibaenglish).
Schon seit einiger Zeit gibt es ein Austauschprogramm mit der in UDESC in Florianopolis (http://www.udesc.br), für das Prof. Kaehler zuständig
zeichnet, der in den WIT-Studiengängen das Fach Human Resource Management unterrichtet. Eine Gruppe brasilianischer Studentinnen und
Studenten ist bereits in Wildau und neun Wildauer aus dem Fachbereich Wirtschaft/Verwaltung und Recht sind in Brasilien. An der TH Wildau
kann man praktischerweise ab dem jetzt beginnenden Sommersemester Portugiesisch lernen, so dass der Wissens- und Erfahrungsaustausch
wirklich klappt.
Qualitätskultur an Hochschulen
07.03.2011
Knapp 120 Qualitätsexperten von Universitäten und Fachhochschulen, Ministerien und Akkreditierungsagenturen kamen am
3. und 4. März in Wildau zur Tagung "Auf dem Weg zur Qualitätskultur" zusammen, organisiert vom Qualitäts-Arbeitskreis der Berliner
und Brandenburger Hochschulen. Ein Schwerpunktthema war die Systemakkreditierung: Bislang müssen Hochschulen ihre Studiengänge einzeln
von externen Gutachterkommissionen überprüfen lassen (Programmakkreditierung), dabei wird beispielsweise die Stimmigkeit der
Fächerabfolge, die Aktualität und Vollständigkeit der Lehrinhalte, die Kompetenz und Erfahrung der Lehrenden, die realistische
Arbeitsbelastung der Studierenden und die Ausstattung von Laboren und Bibliotheken auf den Prüfstand gestellt. In dem neuen Verfahren
wird das Gesamtsystem der Qualitätssicherung und -entwicklung in die Hände der qualitativ als hochwertig angesehenen Hochschule selbst
gelegt und nurmehr deren eigenes Qualitätssystem extern von einer Akkreditierungsagentur geprüft. Die TH Wildau gehört zu den ersten
drei deutschen Fachhochschulen, die dieses neue Verfahren in Angriff nehmen können (neben FH Furtwangen und Hochschule der Medien in
Stuttgart). Eine fachbereichsübergreifende Arbeitsgruppe unter Leitung von WIT-Vorstand Prof. Biermann erarbeitet ein Konzept, das dem
Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung folgt.
"Wir haben beste Voraussetzungen, das Gütesiegel der Systemakkreditierung vor den
meisten anderen zu schaffen." erläutert Biermann: "Erstens sind fast alle Studiengänge der TH Wildau erfolgreich programmakkreditiert,
und das bei mehreren Agenturen - ACQUIN, ASIIN und FIBAA. Zweitens besitzen nur wir bereits eine ISO-9001 Qualitätszertifizierung für
die gesamte Hochschule." Mehr Information zum Verfahren gibt es bei (http://www.acquin.org).
WIT-Vorstand wird Schatzmeister der BBAA
25.02.2011
In der Mitgliederversammlung der BBAA - Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz e.V. wurde WIT-Vorstand Prof. Biermann am 24.2.
für zwei Jahre zum Vorstandsmitglied gewählt, in dem 7-köpfigen Gremium übernimmt er die ehrenamtliche Funktion des Schatzmeisters.
Neuer Präsident ist der Rolls-Royce Manager Stefan Zimmermann; sein Stellvertreter ist Christoph Bergner von MTU, den
WIT-Studierenden als Dozent für Maintenance Management bekannt ist. Die BBAA ist der Verband der Luftfahrtunternehmen in der
Hauptstadtregion, die insgesamt 16 000 Arbeitnehmer beschäftigt. Zu den Aktivitäten gehört die Netzwerkarbeit gegenüber der
Politik und großen Auftraggebern wie Boeing oder Airbus, sowie die Organisation von Gemeinschaftsständen auf Fachmessen und
Informationsveranstaltungen für die rund 100 Mitglieder: (http://www.www.bbaa.de).
MBA Energie- und Infrastrukturmanagement
21.02.2011
Die Märkte für Elektrizität und Gas befinden sich im Umbruch. Staatliche oder private Versorgung, länderübergreifende Konzerne oder kommunale Einrichtungen, Priorität für Ökonomie oder Ökologie – im Spannungsfeld dieser strategischen Fragen sind zupackende Manager mit spezifischer Sachkunde gefragt. Ab Herbst 2011 wird es deshalb im MBA-Studiengang des WIT eine neue Spezialisierung namens Energie- und Infrastrukturmanagement geben, die sich vor allem an Berufstätige von kommunalen Versorgern richtet. Für die speziellen Inhalte sind als Dozenten Prof. Dr. Georg Erdmann von der TU Berlin und Hermann Schmeink, Geschäftsführer der Kom-Solution GmbH eingeplant. Unser Praxispartner Kom-Solution (http://www.kom-solution.de) ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen, das mehreren mittelgroßen deutschen Stadtwerken gehört (Gießen, Ludwigshafen, Rosenheim, Uelzen). In der neuen MBA-Spezialisierung werden Energierecht und Energiewirtschaft im Vordergrund stehen.
Verkehrsminister Ramsauer neuer HUMAV-Schirmherr
18.01.2011
Die Vorbereitungen zur vierten Auflage der Konferenz HUMAV-Human Resource Management in European Aviation laufen
auf Hochtouren. Für dieses Jahr konnte Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung,
als Schirmherr gewonnen werden. Erstmalig wird die HUMAV nicht in Berlin stattfinden, geplant ist dieses Mal die
Durchführung in München am 26. und 27. Mai 2011, Veranstalter ist wieder das WIT in Kooperation mit
Lufthansa Technical Training. Der Themenschwerpunkt heißt „Safety Management Systems“, also die stabile Verankerung
des Themas Sicherheit in Unternehmenskultur und –organisation in der Luftfahrt. Nähere Informationen gibt es in
Kürze auf der Konferenz-Website www.humav-conference.com
British Power
14.01.2011
Rolls-Royce zählt zu den bekanntesten Namen der britischen Industrie, selbst wenn der Konzern mit den gleichnamigen Automobilen heute nichts mehr zu tun hat. Mit fast 40 000 Mitarbeitern weltweit zählt das Unternehmen zu den führenden Turbinenherstellern für zivile und militärische Flugzeuge, sowie für Schiffe und zur Energieerzeugung. Rolf. H. Neumann ist als Regional Director Germany verantwortlich für die Kontakte zu Regierung und Politik. Am 13.1. stand er in einem abendlichen Kamingespräch den WIT-MBA Studenten Rede und Antwort zu seiner Arbeit. Rolls-Royce investiert in großem Umfang in Deutschland, Hauptstandorte sind Oberursel bei Frankfurt mit 1200 Beschäftigten und Dahlewitz bei Berlin mit 1800. Trotz hoher Lohnkosten bleibt Deutschland im internationalen Umfeld bei High Tech-Produkten und Services wettbewerbsfähig, betonte Herr Neumann, weil die Produktivität der Mitarbeiter wegen der guten Ausbildung und Erfahrung so hoch ist. Außerdem sind die Nebenbedingungen von der Verkehrsanbindung bis zur politischen Stabilität günstig. Deshalb wurde in 2007 auch in Arnstadt (bei Erfurt) unter dem Namen N3 ein neues Joint-Venture mit Lufthansa Technik aufgebaut (www.n3eos.com), wo 500 Beschäftigte die Trent-Triebwerke der Airbus-Baureihen A330, A340 und A380 instand setzen. Die TH Wildau kooperiert traditionell eng mit Rolls-Royce in Dahlewitz, etliche WIT-Studierende aus dem Studiengang Aviation Management (AVIMA) sind hauptberuflich dort beschäftigt. Weitere Informationen: www.rolls-royce.com/deutschland/de
Geld für erneuerbare Energien
14.01.2011
Rechnet sich eine Investition in regenerative Energien – und woher können Mittel zur Finanzierung kommen? Oft scheitern
Innovationen ja nicht am Fehlen von Ideen, sondern am Fehlen der Mittel zur Umsetzung. Diese Problematik behandelte am
24.10. ein hochkarätig besetzter Workshop in Wildau unter Leitung von WIT-Dozent Prof. Dr. Lothar Brunsch mit dem
Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, Ralf Christoffers, und Prof. Dr.-Ing. Udo Hellwig. Dieser ist verantwortlich
für das neue WIT-Programm Master of Engineering/Renewable Energies, das im Herbst 2011 an den Start gehen wird. Brandenburg
gilt als Vorreiter für nachhaltige Formen der Energieerzeugung und wurde 2010 bereits zum zweiten Mal von der Agentur für
Erneuerbare Energien mit dem „Leitstern“ ausgezeichnet, für die einschlägigen Experten so etwas wie der „Oscar“ der
Branche: www.mwe.brandenburg.de
Deutsch-Arabische Freundschaft
20.12.2010
Die TH Wildau gründete 2010 in Abu Dhabi als Lead Partner gemeinsam mit zwei weiteren Hochschulen aus Norddeutschland
die Deutsche Logistik Hochschule zur Ausbildung von Fachleuten aus der Golfregion. Der Lehrbetrieb soll im Herbst 2011
beginnen, zuerst mit Vorlesungen deutscher Professoren, die dann Zug um Zug Hochschullehrer aus der Region heranbilden.
Um die Aktivitäten weiter ausbauen zu können, wurde das Berliner DEURABIKA-Institut unter Leitung von Dipl. Ing. Mahmoud Ibrahim
am 17. November 2010 offiziell als An-Institut der TH Wildau anerkannt:www.deurabika.de
Chinesische Luftfahrt-Experten In Wildau
14.12.2010
Eine 21köpfige Delegation der chinesischen Luftfahrtbehörde CAAC aus den Nord-West-Provinzen
ließ sich am 8. und 9. Dezember in einem WIT-Seminar in Wildau über die Luftverkehrsprobleme in Europa
und aktuell diskutierte Lösungsansätze informieren. Tanja Gehrke von der Luftaufsichtsbehörde Brandenburg
(und WIT-MBA Absolventin des Jahrgangs 2007) referierte über luftrechtliche Fragen mit besonderem Blick auf die
Sicherheit. WIT-Vorstand Prof. Biermann gab einen Einblick in die Fortschritte auf dem Weg zur einheitlichen
Luftraumkontrolle in Europa (Single European Sky). Die chinesischen Gäste zeigten sich bei dem Rundgang über den
Campus der TH Wildau besonders beeindruckt von der Integration moderner Gebäude in den historischen Kontext der alten
Wildauer Lokomotivfabrik. Das Thema Denkmalschutz - gerade für eine mit gut 110 Jahren noch relativ junge Bausubstanz -
im Reich der Mitte eine ungewöhnliche und weitgehend unbekannte Idee.
The Winner is…
13.12.2010
Bester Dozent im WIT-MBA Programm ist in 2010 – so die übereinstimmende Meinung der diesjährigen Absolventen –
Prof. Dr. Stephan Teichmann. Obwohl er mit dem Fach Rechnungswesen eine eher trockene Materie zu vermitteln hat,
schafft Prof. Teichmann es immer wieder, gute Lernerfolge in einer angenehmen wissenschaftlich fordernden Atmosphäre
zu erzielen. Wir gratulieren herzlich. Ebenfalls ausgezeichnet wurden auf den Plätzen knapp dahinter
Dr. Marco Althaus (Aviation and Society) und Simon Cowper (Business English).
Aus (fast) aller Welt
30.11.2010
Am WIT studieren heute Teilnehmer aus vier Kontinenten neben ihrem Beruf mit dem Ziel eines Master-Abschlusses.
Eine positive Zwischenbilanz des internationalen Erfolges zog TH-Präsident Prof. Ungvári am 26.11. bei der Verabschiedung
der Absolventen der Studiengänge MBA und AVIMA-Master of Aviation Management, die im Jahr 2010 ihren Abschluss geschafft haben.
Studierende aus Deutschland, Kanada, Kroatien, Rumänien und Thailand sind dieses Jahr fertig geworden, Neuzugänge gab es unter
anderem aus Brasilien, Iran, Mexiko und Zypern. Studierende aus Indien, Russland und Vietnam sind gerade „mittendrin“.
Selbst auf dem fünften Kontinent gibt es eine WIT-Präsenz: eine deutsche Absolventin arbeitet mittlerweile am Flughafen
von Brisbane in Australien.
On the road…
20.11.2010
Nähe zur Praxis gehört zum Wesensmerkmal der WIT-Studiengänge…und wenn die Praxis nicht zur Hochschule kommt,
geht die Hochschule halt in die Betriebe. Manchmal sind die Wege erfreulich kurz, das Exkursionsziel Anecom
(Triebwerksprüfstände) liegt praktisch auf dem Campusgelände in Wildau. Eine halbe Stunde Fahrt war in Kauf zu
nehmen für Lufthansa Bombardier Aviation Services auf dem Flughafen Schönefeld und MTU in Ludwigsfelde, etwas weiter
schon war der Weg nach Leipzig zum DHL-Hub.
Kapitel III
13.11.2010
Das Zentrum für Luft- und Raumfahrt Schönefelder Kreuz in Wildau präsentierte am 11.11. interessierten Unternehmensgründern
und Investoren sein drittes Gebäude (LRZ III), einen hochmodernen 9600 qm großen Neubau mit umweltgerechter Klimatechnik.
Hier stehen ab Frühjahr 2011 Produktionshallen, Büroflächen und ein Konferenztrakt zur Verfügung. Das Zentrum liegt neben
dem Campus der TH Wildau auf einem Gelände, das vor dem Zweiten Weltkrieg die AEG-Flugzeugwerke beherbergte. Das ehemalige
AEG-Verwaltungsgebäude wurde 2000 als Technologie- und Gründerzentrum zum Kernstück für die Ansiedlung von High-Tech Firmen
vorrangig aus dem Luftfahrtbereich. 2003 kam ein erster großer Neubau hinzu. Hauptmieter ist die Anecom GmbH.
Mit 110 Mitarbeitern (davon 9 Absolventen der TH Wildau und 1 WIT-MBA) betreibt das Unternehmen Prüfstände, um
für Turbinenhersteller wie Rolls-Royce Triebwerkstestläufe durchzuführen. Hier steht unter anderem der größte
Schallmess-Prüfstand weltweit. Auch im neuen LRZ III sind die ersten Flächen bereits vermietet, unter anderem
siedelt sich die FTI Group an, die Test-Rigs für Airbus und Monitorsysteme für die Luftbetankung von Militärflugzeugen
entwickelt. Die Nähe zur Technischen Hochschule war dabei ein wichtiges Argument bei der Entscheidung für den Standort
Wildau (www.zlur.de).
Forschende Fachhochschule
11.10.2010
Mit der Vorlage ihres neuesten Forschungsberichtes bestätigt die Technische Hochschule Wildau (FH) ihren Spitzenplatz unter den deutschen Fachhochschulen in Deutschland im Feld der angewandten Forschung. Über 6 Mio. € Drittmittel wurden 2009 eingeworben, das bedeutet einen Rekordwert zusätzlicher Mittel von 92 000 € pro Professorenstelle. Die Schwerpunkte liegen vorrangig im Bereich Biosystemtechnik/Bioinformatik, Energie- und Umweltmanagement, Informatik/Telematik, Logistik, Luftfahrttechnik und Optische Technologien. Viele Projekte werden in Kooperation mit Unternehmen durchgeführt. So untersuchen Wildauer Forscher beispielsweise gemeinsam mit Experten vom Max-Planck Institut und dem Carl-Thiem Klinikum Cottbus das Verhalten von Krebszellen unter Bestrahlung. Ein anderes Projekt dient der automatischen Identifizierung von Planktonarten in der Gewässeranalyse. Weitere Vorhaben untersuchen das Systemverhalten von Wasserstoffbrennzellen oder die Nutzbarmachung von Biogas in Russland. In der Luftfahrttechnik liegt der Fokus auf der Entwicklung von unbemannten Kleinflugzeugen und Helikoptern für Luftbildphotographie und Messeinsätze. Die Hochschule sieht sich dabei als Partner auch für kleinere und mittlere Unternehmen, die sich eine eigene Forschung- und Entwicklungsabteilung nur in begrenztem Umfang leisten können und kaum die vielen Möglichkeiten kennen, die sich aus der Zusammenarbeit mit einer Hochschule (und eventuell der Nutzung öffentlicher Fördermittel) ergeben. Der Forschungsbericht steht zum download bereit unter: http://www.th-wildau.de/aktuelles/presse-und-medien/hochschulmedien-und-publikationen/ forschungsbericht.html
Wit-Dozent wird Honorarprofessor
23.09.2010
Als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates und als Dozent für Unternehmensethik im MBA-Programm gestaltet
Dr. Falko von Falkenhayn bereits seit der Gründung 2005 das Wildau Institute of Technology mit. Im Rahmen der Verabschiedung
der Absolventen am 18.9.2010 dankte ihm die TH Wildau dafür mit der Ernennung zum Honorarprofessor. Prof. von Falkenhayn,
Jahrgang 1940, studierte Philosophie und Volkswirtschaft und war bei Top-Firmen wie Braun, Bosch und BMW vor allem im
Bereich Absatz tätig. Für BMW gewann er als Leiter Marketing 1988 den Deutschen Marketingpreis. Danach war er im Vorstand
der Deutschen Lufthansa für Marketing und Netzplanung verantwortlich. Seine letzte berufliche Station bekleidete er als
Vorstand der Deutschen Klassenlotterie in Berlin. „Die Gesellschaft braucht Führungskräfte, denen sie weittragende
Entscheidungen nicht nur zumuten, sondern im Wortsinn anvertrauen kann.“ sagte WIT-Vorstand Prof. Biermann in seiner Laudatio,
“Unser neuer Honorarprofessor verschafft in seinen Vorlesungen dem Führungsnachwuchs einen inneren Kompass der Werte,
an denen sie ihre Entscheidungen in Zukunft ausrichten können“.
Luftfahrt – eine Innenansicht
21.09.2010
Unter der Überschrift „Aviation Insights“ gaben am 16.9.2010 gleich drei erfahrene Praktiker vor den Studierenden der
Studiengänge MBA und Aviation Management Einblick in ihre Arbeit und ihre Erfahrungen. Den Reigen eröffnete Patrick Zeuner
(zweiter von links) von den Berliner Flughäfen mit einer Darstellung der Folgen des Wachstums bei den Billigfluggesellschaften
aus Flughafenperspektive. Herr Zeuner ist Absolvent des ersten Jahrgangs AVIMA 2007. Als „alter Hase“ der Fliegerei
präsentierte danach Burkhard Sons (links im Bild), Boeing-747 Flottenkapitän der Lufthansa im Ruhestand, den neuesten
Stand der Erkenntnisse zur Entscheidungsfindung in Krisensituationen – aus den Einsichten (und Fehlern) im Cockpit können
auch Manager „am Boden“ viel lernen. Den Abschluss bildete Dr. Christoph Klingenberg (dritter von links), Vice-President
Information Technology der Lufthansa und Mitglied des WIT-Beirates, der die modernen Planungssysteme der Fluggesellschaft
erläuterte. Eine angeregte Diskussion im Seminarraum und danach beim „gemütlichen Teil“ in den Kavalierhäusern im alten
Schloss Königs Wusterhausen rundete den Tag ab.
Neue Studiengangssprecher
11.09.2010
Als neue Studiengangssprecherin für den WIT-MBA fungiert ab Wintersemester 2010/11 Frau Prof. Dr. Ulrike Tippe.
Die Mathematikerin ist an der TH Wildau Professorin für Wirtschaftsinformatik und im WIT-Vorstand seit 2009 für
die Finanzen verantwortlich, außerdem ist sie Dozentin für Informationssysteme und Management Soft Skills.
Sie löst Prof. Dr. Thomas Biermann ab, der die Koordination für den Studiengang Master of Aviation Management (AVIMA) übernimmt.
Der gelernte Volkswirt ist Professor für Betriebswirtschaft und war vorher zwölf Jahre in verschiedenen Management-Funktionen
für die Deutsche Lufthansa AG und die Lufthansa Consulting GmbH tätig. Er gründete 2005 das WIT, dessen Vorstandsvorsitzender
er weiterhin ist. Der bisherige AVIMA-Studiengangssprecher Prof. Dr. Mike Steglich konzentriert sich in Zukunft auf seine
Forschungsprojekte im Bereich Operations Research, bleibt dem WIT aber als Dozent erhalten.
Auf- und Gegenwind für BizJets
14.07.2010
Experten rechnen mit einem starken Wachstum im Verkehr mit Geschäftsreiseflugzeugen angesichts
der Globalisierung, denn Produktionsstandorte abseits der Hauptrouten des Linienluftverkehrs
gewinnen an Bedeutung. Für international tätige Manager macht das die Nutzung eines Business
Jets sinnvoll. Aber es gibt auch Gegenwind. Das eigene oder gemietete Flugzeug als
Prestigeobjekt stößt auf wenig soziale Akzeptanz in Krisenzeiten, gerade bei Unternehmen,
die auf Staatshilfe angewiesen sind... Außerdem drohen komplizierte Regelungen im Rahmen des
Emissionsrechtehandels, wo Betreiber einzelner Geschäftsreiseflugzeuge mit den gleichen
bürokratischen Anforderungen zu kämpfen haben wie große Airlines. Mit den Herausforderungen
ökonomischer und ökologischer Art beschäftigten sich Akademiker und Praktiker am 10.6. im
Rahmen der ILA auf einem Workshop, der gemeinsam vom WIT und der German Aviation Research
Society (GARS) in Kooperation mit der DLR veranstaltet wurde. Begrüßt wurden die Teilnehmer
von Hans-Henning Romberg, Geschäftsführer der German Business Aviation Association und
Andreas Kaden, Geschäftsführer von Lufthansa Bombardier Aviation Services. Weitere Referenten
kamen von der Universität St. Gallen, der European Business School, der Technischen
Universität Delft, DC Aviation und Envisa. Die Veranstaltung klang mit einem Empfang in
der VIP-Lounge von ExecuJet aus. Einzelheiten unter
www.garsoline.de
ILA – Luftfahrtshow mit Rekordergebnis
15.06.2010
Die internationale Luftfahrtausstellung ILA feierte vom 8. bis 13. Juni 100 Jahre Geburtstag
mit 235000 Besuchern und einem Rekordergebnis hinsichtlich der Aussteller und der auf der Messe
getätigten Geschäftsabschlüsse – Verkäufe im Gesamtwert von 14 Mrd. € wurden getätigt, allein
Airbus konnte 67 Flugzeuge absetzen. Eine weitere gute Nachricht: die ILA bleibt auch in
Zukunft in Berlin. Im Vorfeld hatte es einen scharfen Wettbewerber um die Austragungsorte
ab 2012 gegeben mit Halle-Leipzig als schärfstem Konkurrenten. In letzter Minute konnte die
Region Berlin-Brandenburg dann doch beim Veranstalter BDLI (Bundesverband der Deutschen
Luft- und Raumfahrtindustrie) punkten – auf der Westseite des neuen Flughafens BBI wird es
nach der Fertigstellung ein eigenes ILA-Gelände geben. Das WIT war auf der ILA mit einem
Stand im Career Center vertreten, wo man auf starkes Interesse vor allem für den
englischsprachigen Master-Studiengang Aviation Management stieß.
Cash for Ash, Afghanistan und Single European Sky
14.06.2010
…das waren nur drei der über 20 Fachthemen, die auf der dritten WIT-Konferenz
„HUMAV – Human Resource Management in European Aviation“ am 7.6. in Berlin diskutiert wurden.
Die HUMAV, in diesem Jahr offizieller Bestandteil des ILA-Konferenzprogramms, etabliert sich
mehr und mehr zum Treffpunkt der Personalexperten aus der Luftfahrtbranche. Die Referenten
waren unter anderem Joachim Sauer (Airbus – im Bild), Josef Stukenborg (EADS Astrium),
Dr. Michael Christ (Lufthansa) und Uwe Harter (Vereinigung Cockpit). Im Vordergrund des
Interesses stand die Frage, wie Entscheidung und Verantwortung im speziellen Umfeld der
Fliegerei sinnvoll unter einen Hut gebracht werden können. Luftrechtsexperte
Prof. Dr. Elmar Giemulla von der TU Berlin erläuterte die Hintergründe der Luftraumsperre
im April 2010 aufgrund der Vulkanasche mit Blick auf die Schadensersatzansprüche der Airlines.
Gerhard Roos unterstützt gegenwärtig den Aufbau der Luftaufsicht in Afghanistan, er zeigte auf,
unter welchen Schwierigkeiten ziviler Luftverkehr in einem „mittelalterlichen“
gesellschaftlichen Umfeld entsteht. Prof. Dr. Christoph Brützel von der FH Bad Honnef
richtete den Blick auf die Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der Luftraumkontrolle in
Europa und Fortschritte und Hindernisse mit besonderem Blick auf die Personalsituation bei
Fluglotsen. Nach einem vollen Arbeitstag in Plenum und Workshop-Sessions gab es eine Party auf
der Dachterrasse des Veranstaltungshotels Holiday Inn am Flughafen Berlin-Schönefeld mit einer
Sonderflugshow der Patrouille Suisse.
Die Nacht gehört der Fracht
10.06.2010
Am Samstag, den 5. Juni öffneten wie jedes Jahr die Hochschulen und Forschungseinrichtungen
in Berlin und dem Brandenburger Umland ihre Pforten für interessierte Besucher
zur „Langen Nacht der Wissenschaft“. Die TH Wildau stellte ihre Lehr- und Forschungsaktivitäten
vor, im Vordergrund standen Bioinformatik/Biosystemtechnik, Tourismusmarketing und Telematik.
WIT-Vorstand Prof. Biermann erläuterte die Rolle der Luftfracht in der globalisierten
Weltwirtschaft – ein passend „nächtliches“ Thema, denn Luftfracht wird bekanntlich überwiegend
über Nacht bewegt.
Studieren neben dem Beruf
05.06.2010
Soll ich mir das antun – neben der Berufstätigkeit noch ein Studium absolvieren?
Zur Beantwortung dieser Frage fand am 2.6. abends in Berlin in den Räumen der Landesvertretung
Brandenburg eine Info-Veranstaltung des WIT und der TH Wildau statt. Experten aus der
Hochschulwelt und der Wirtschaft, darunter Dr. Hans Georg Helmstädter, Präsident der FH
Brandenburg, sowie Absolventen von berufsbegleitenden Master-Programmen berichteten von Erkenntnissen
und Erfahrungen. Es gab viele Tipps von den Referenten sowie von den WIT-Vorständen
Prof. Dr. Ulrike Tippe und Dr. Marco Althaus zur Vorbereitung,
zur Selbstorganisation und zur Finanzierung – zum Beispiel durch Beiträge des Arbeitgebers.
Nachhaltigkeit im Fokus
25.05.2010
Am 19. Mai besuchte die Umweltministerin des Landes Brandenburg, Anita Tack, die Technische Hochschule Wildau, um die Lehr- und
Forschungsschwerpunkte kennenzulernen. Sie wurde begleitet vom Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Danckert. Besonders beeindruckt
war die Ministerin von den Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien in den diversen Laboren und der Initiative „So2lutions“,
einem Projekt von Studierenden der TH Wildau zum Thema „Umweltfreundliche Hochschule“.
Kompetenzzentrum Regenerative Energien
06.05.2010
Im neuen „Kompetenzzentrum Regenerative Energien“ sind die diversen Forschungsprojektgruppen der TH Wildau zusammengefasst,
die sich mit zukünftigen Formen der Energieversorgung von der Solartechnik bis zur Holzverwertung befassen. Es wird von
Prof. Dr. Franz Wildenauer, Prof. Dr. Udo Hellwig und Prof. Dr. Siegfried Rolle geleitet. Wichtige Forschungsschwerpunkte
sind ein mit Algen betriebener Photobioreaktor und eine Biobrennstoffzelle. Der neue WIT-Studiengang Master of Engineering /
Renewable Energies baut in seinen technischen Inhalten auch auf dem in diesem Kompetenzzentrum entwickelten Know-How auf.
Lilienthal-Preis an Satelliten-Launcher
04.05.2010
Bereits zum sechsten Mal trafen sich am 29.4. Experten aus Industrie, Wissenschaft und Politik zum Tag der Luft- und Raumfahrt
in Wildau, wie im Vorjahr in Halle 14 im großen Hörsaal der Technischen Hochschule. Höhepunkt der Tagung: die Übergabe des
Lilienthal-Preises für herausragende Leistungen in der Entwicklung und Markteinführung von „flugfähigen Innovationen“.
Preisträger in diesem Jahr war die Astro- und Feinwerktechnik aus Berlin-Adlershof mit ihrem Single Picosatellite Launcher.
Picosatelliten sind Himmelskörperchen in Würfelform von 10 cm Kantenlänge und ca. 1 kg Gewicht, die kostengünstig als
„Beifracht“ gemeinsam mit großen Satelliten ins All geschossen werden. Der Launcher dient zuerst als Schutzhülle für das Gerät
beim Start der Trägerrakete. Er wirft dann mit einem Federmechanismus (ähnlich wie bei einem Springteufelchen – im Bild ist
das „Aufziehen“ zu sehen) den Picosatelliten so aus, dass keine Kollisionsgefahr mit dem Hauptsatelliten besteht.
Vier Picosatelliten wurden auf diesem Wege bereits erfolgreich in ihre Umlaufbahn gebracht.
Ein fahrbarer Windkanal
04.05.2010
Die Entwicklung von autonom fliegenden unbemannten Flugkörpern (sogenannten Drohnen) für zivile Nutzung - beispielsweise für
Luftbildphotographie - ist ein Forschungsschwerpunkt der Luftfahrttechniker der TH Wildau. Um die aerodynamischen Eigenschaften
ihrer Konstruktionen zu messen wurde ein „fahrbarer Windkanal“ entwickelt: auf eine leistungsstarke Limousine (7er Baureihe von
BMW) ist ein spezieller Dachträger montiert, auf dem dann die Flugkörper aufsitzen. Die Heckkonstruktion im Bild dient als
Treppe, so dass die Tester leicht auf das Fahrzeugdach kommen. Auf der Straße wird man solche Tests bei 200 km/h nicht
beobachten können, sie finden nur auf abgesperrten Renn- oder Flugplatzstrecken statt.
Im Orbit mit EADS Astrium
29.04.2010
Die Technische Hochschule Wildau zieht zunehmend Aufmerksamkeit auch aus der Raumfahrtindustrie auf sich. Am 28.4. stellte
daher auf dem Wildauer Campus Frau Schönhuber aus Ottobrunn gemeinsam mit Dr. Schwientek aus Bremen die EADS Astrium als
attraktiven Arbeitgeber für Ingenieure, Informatiker, Telematiker sowie Betriebswirte und Wirtschaftsjuristen vor. Mit 15 000
Mitarbeitern ist die Raumfahrttochter des EADS-Konzerns in ihrem Sektor führend in Europa, Trägerraketen wie die Ariane gehören
ebenso zum Programm wie Satelliten und vielfältige spezialisierte Dienstleistungen – da gibt es stets genug zu tun. Auf großes
Interesse stieß bei den Wildauer Studierenden das EADS Juniors-Trainee Programm sowie das große Job-Angebot, das online zur
Verfügung steht auf www.astrium.eads.net (Careers@astrium).
Bundeswehr trifft Luftfahrtindustrie
15.04.2010
Am 11.6. findet auf der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2010 im Rahmen des Career Centers ein „Soldatentag“ der
Bundeswehr statt. Die deutschen Streitkräfte sind bekannt als exzellente Ausbildungsstätte vor allem für technische Berufe.
Sie entlassen Zeitsoldaten (und zunehmend Soldatinnen) nach einigen Jahren im aktiven Dienst mit Kenntnissen und Erfahrungen,
die in der Industrie sehr gesucht sind. Insbesondere Offiziere und Unteroffiziere haben darüber hinaus eine erste
Führungspraxis erworben. Der Soldatentag auf der ILA bringt abgehende Zeitsoldaten mit Unternehmen aus der Luftfahrtbranche
zusammen. Außerdem besteht Gelegenheit, sich über Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren, denn der Berufsförderungsdienst
der Bundeswehr finanziert Zeitsoldaten mit entsprechender Qualifikation am Ende der Dienstzeit ein Studium, das ihnen den
Übergang ins Zivilleben erleichtert. Auch in den WIT-Studienprogrammen, vorrangig im MBA, sind bereits einige Zeitoffiziere
aus Luftwaffe und Heeresfliegern nach diesem Modell immatrikuliert.
www.ila-careercenter.de
Offene Türen
14.04.2010
Am Samstag, den 8. Mai öffnet sich die Technische Hochschule Wildau (FH) wieder für Besucher, die sich über die
Studienmöglichkeiten informieren wollen. Der Tag der Offenen Tür beginnt um 10 Uhr und ist geprägt von Vorträgen,
Schnupper-Lehrveranstaltungen und Besichtigungen von Bibliothek und Medienzentrum sowie der vielen Forschungslabore.
Das WIT stellt Möglichkeiten des Studierens neben dem Beruf vor.
www.th-wildau.de
Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck wird Schirmherr der HUMAV 2010
29.03.2010
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, übernimmt die Schirmherrschaft
der Konferenz HUMAV 2010 – Human Resource Management in European Aviation, die das WIT am
7. Juni im Rahmen des ILA-Konferenzprogramms ausrichtet. „Die ILA ist nicht nur Schauplatz
neuer Flugzeuge, Triebwerke und Ausrüstungen, sie ist auch immer ein Forum für Ideen und
Erfahrungen, denn Kreativität und Ideenreichtum, gepaart mit Innovation und Fleiß – das sind
die Zutaten und der Motor für Erfolg, Fortschritt und Wachstum. Große Verantwortung kommt in
diesem Zusammenhang dem Personalmanagement zu.“ betonte der Ministerpräsident im Grußwort bei
seiner Zusage zur Unterstützung der HUMAV und hob dabei die positive Rolle der TH Wildau und
anderer Hochschulen des Landes für den Aufschwung des Luftfahrtstandortes Berlin-Brandenburg
hervor. Das Programm der Konferenz und Online-Anmeldungsformulare finden Sie auf
www.humav-conference.com
Karrierecenter auf der ILA
28.02.2010
Die ILA – Internationale Luftfahrtausstellung in Berlin (
8. – 13. Juni 2010, Flughafen Berlin-Schönefeld) ist in diesem Jahr der wichtigste
Treffpunkt für die Luftfahrtindustrie in Europa – und ein idealer Anlaufpunkt für
alle, die ihren Berufsweg in dieser faszinierenden Branche beginnen wollen. Besonders
interessant: das ILA Career Center am Freitag, den 11. und Samstag, den 12.6.
Hier präsentieren sich Firmen aus der Branche, die gezielt nach Nachwuchskräften
suchen - trotz der Krise oder nach der Krise…. Messestände, Kontaktpunkte und Vorträge
geben einen exzellenten Einblick in die vielfältigen Karrierechancen. Das WIT ist
mit einem eigenen Stand vertreten, um über luftfahrtspezifische Studiengänge zu
informieren. (Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.ila-careercenter.de)
Technologie und Kommunikation
28.02.2010
Technik erklären – ein neues Berufsfeld mit überdurchschnittlichen Chancen. Die Fähigkeit zur verständlichen und seriösen Kommunikation komplexer technischer Sachverhalte wird von immer mehr Unternehmen als eine Schlüsselqualifikation für den Erfolg im Markt erkannt. Das Aufgabenspektrum reicht vom Dialog mit Genehmigungsbehörden und der Auseinandersetzung mit Interessengruppen über die Vorbereitung von Rechtsstreitigkeiten bis zur Information an den Kapitalmärkten im Sinne von Investor Relations. Im Herbst 2010 startet das WIT deshalb mit einem neuen berufsbegleitenden Studiengang „Master of Sciences – Technologie und Kommunikation“, der sich vor allem an Ingenieure und Naturwissenschaftler richtet. Das Programm geht über zwei Jahre und wird in deutscher und englischer Sprache (75 % / 25 %) abgehalten. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören unter anderem Technische Dokumentation, Medienrecht, Medienethik, PR und Kommunikationsmanagement (mehr Informationen finden Sie hier).
Keine Angst vor Großprojekten
26.02.2010
Große Projekte gehören in großen Unternehmen heute zum Alltag. Der Weg in die
Führungsetage geht im Regelfall über die Mitwirkung in Projekt-Teams neben der
eigentlichen Routinearbeit beziehungsweise die verantwortliche Leitung von
anspruchsvollen Sonderprojekten als Vollzeit-Aufgabe. Eine besondere Herausforderung
sind dabei international angelegte Vorhaben mit Kollegen aus unterschiedlichen
Ländern und Kulturkreisen. Als neue Spezialisierung im WIT-MBA Programm wird daher
ab Herbst 2010 „Internationales Projektmanagement“ angeboten – mit Fokus auf
praxisorientierte Konzepte vom Teamaufbau bis zum Projektcontrolling. Dieser MBA
(2 Jahre, berufsbegleitend) eignet sich besonders für Ingenieure, Betriebswirte oder
Informatiker, die ihren Karriereweg über das Projektmanagement zum Beispiel im
IT-Sektor, in Beratungsunternehmen, in der Energiewirtschaft oder bei
Finanzdienstleistern planen. Praxispartner in diesem Studiengang ist die SHC-Stolle
und Heinz Consultants (www.stolleundheinz.com)
in Hamburg (weitere Informationen finden Sie auch hier).
Performance Measurement and Motivation
10.02.2010
Die dritte Konferenz HUMAV – Human Resource Management in European Aviation findet statt am Montag, den 7.6.2010
in Berlin-Schönefeld; die Veranstaltung steht unter der Überschrift „Performance Measurement and Motivation“.
In diesem Jahr ist die HUMAV erstmals Bestandteil des offiziellen Konferenzprogramms der ILA – Berlin Airshow.
Federführend im Veranstalter-Team ist wie in 2008 und 2009 das WIT, Co-Veranstalter sind Lufthansa Technical Training,
BDLI (Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie) und BBAA (Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz).
Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren über aktuelle Probleme im Personalmanagement der Industrie, der
Fluggesellschaften, Flughäfen und Dienstleister. Für die Workshop-Sessions können noch Beiträge angenommen werden:
www.humav-conference.com (Call for Papers).
Baufortschritt
17.01.2010
Mit einem Kamingespräch gleich am Abend des ersten Tages begann die Vorlesungsperiode für die MBA-Studierenden
am 11. Januar 2010; Gast war Manfred Körtgen, Geschäftsführer Technik der Berliner Flughäfen und verantwortlicher
Projektleiter für den Ausbau des neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International, der größten Flughafenbaustelle in Europa.
Herr Körtgen berichtete von seinen Erfahrungen als Architekt und Bauleiter in verschiedenen Großprojekten weltweit,
insbesondere vom Wiederaufbau des Terminals am Flughafen Düsseldorf nach der Brandkatastrophe 1996. Er erläuterte
Hintergründe, Schwierigkeiten und Lösungsansätze des Neubaus in Berlin auf dem Gelände des alten „DDR-Flughafens“ Schönefeld.
Auf besonderes Interesse stieß seine Schilderung des geplanten Umzugs von Berlin-Tegel auf den neuen Airport in der Nacht
zum 30.10.2011, für den jetzt schon die Vorbereitungen laufen
(weitere Informationen: www.berlin-airport.de ).
Security aus erster Hand
15.12.2009
Sicherheit im Luftverkehr im Zeitalter terroristischer Bedrohungen ist nur in internationaler Zusammenarbeit zu gewährleisten. Aus erster Hand berichtete Eckard Seebohm, Head of Aviation Security bei der Generaldirektion Verkehr der EU in Brüssel, den Studierenden der AVIMA 09 am 1.12. über neue Herausforderungen und Lösungsansätze.
Erste AVIMA-Absolventen feierlich verabschiedet
05.12.2009
Mit der feierlichen Übergabe der Master-Urkunden durch den Präsidenten
der Technischen Hochschule Wildau und einer Abendveranstaltung gemeinsam
mit den Studierenden der jüngeren Jahrgänge im Seehotel Zeuthen endete
für die ersten erfolgreichen Absolventen des Master of Aviation Management
(AVIMA 07) ihr Studium. Ihr Fazit: die Mühe und die große Belastung neben der
Berufstätigkeit haben sich gelohnt, neues Wissen, neue Freunde und nicht zuletzt
neue Karriereoptionen sorgen für eine positive Bilanz der zwei Jahre am WIT.
Neu im WIT-Vorstand
28.11.2009
In der Mitgliederversammlung des WIT wurde am 16.11. Dr. Marco Althaus neu in den
Vorstand gewählt. Der Politologe Dr. Althaus ist Gründer des Deutschen
Instituts für Public Affairs in Berlin (DIPA) und Gastprofessor an der
Technischen Hochschule Wildau (FH) im Fachbereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht;
seit 2005 arbeitet er im Wissenschaftlichen Beirat des WIT mit und ist Dozent für
Unternehmenskommunikation im MBA-Programm und für Aviation and Society im Master
of Aviation Management (AVIMA). Außerdem zeichnet er verantwortlich für
den neuen Studiengang Master of Public Affairs Management (PAMA), der im März
2010 startet. Er ersetzt Prof. Dr. Mike Steglich, der den Vorstand auf eigenen
Wunsch verlässt, dem WIT aber als Studiengangsleiter AVIMA und Dozent für
betriebswirtschaftliche Fächer erhalten bleibt. Die Vorstandsmitglieder
Prof. Dr. Ulrike Tippe und Prof. Dr. Thomas Biermann sind für fünf
Jahre wiedergewählt.
Politik und Wirtschaft
13.11.2009
Wie funktionieren politische Entscheidungen? Wie arbeitet ein Parlament?
Wie können Unternehmen und Interessengruppen darauf Einfluss nehmen? Immer mehr Manager erkennen,
dass das Verständnis der Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft ein wichtiger Erfolgsfaktor geworden ist.
Mit dem neuen berufsbegleitenden Studiengang Master of Public Affairs Management (PAMA) bietet das WIT ab März 2010
eine exakt auf dieses Aufgabenspektrum abgestimmte Qualifikation an. Das Programm unter Leitung von Dr. Marco Althaus
erfolgt im Abendstudium (einmal pro Woche 17 – 21 Uhr) im Regierungsviertel in Berlin und wird ergänzt um Intensivseminare
über jeweils zwei Tage in Wildau sowie Online-Unterricht.
AVIMA – die erste…
13.11.2009
Als erste Absolventin des Studiengangs Master of Aviation Management legte Joana Hoenicke am 13.10. ihre Abschlussprüfung ab. Thema ihrer Master Thesis war die Problematik der Flughafengebühren in Deutschland vor dem Hintergrund neuer EU-Direktiven.
Jet-Set am Kamin
13.11.2009
Gast beim traditionellen WIT-Kamingespräch mit Studierenden der Kurse MBA 09 und AVIMA 09 war am 14. Oktober in
Berlin-Adlershof Herr Hans-Henning Romberg, Geschäftsführer der German Business Aviation Association. Die GBAA
ist der deutsche Interessenverband der Betreiber von Business Jets in Deutschland, hier sind Charter- und Air Taxi-
Unternehmen ebenso zu finden wie die Geschäftsreiseflotten großer Konzerne wie BASF oder Volkswagen (siehe auch
www.gbaa.de). Herr Romberg berichtete von seinem Berufsweg
in der Welt der Luftfahrt vom Planungschef der Lufthansa bis zur Geschäftsführung der Berliner Flughäfen - und von
den Herausforderungen, mit denen er nun zu kämpfen hat. Ein aktuelles Problem sind bürokratische Betriebsanforderungen
auf europäischer Ebene, die sich an den Strukturen großer Fluggesellschaften orientieren, für einen kleinen BizJet-Betreiber
aber völlig unrealistisch sind. Ein weiteres heißes Thema in der Diskussion war die Umsetzung des Emissionshandels im
Luftverkehr.
Mit frischer Energie
13.11.2009
Im Frühjahr 2010 bietet das WIT ein innovatives berufsbegleitendes Master-Programm zum Jahrhundertthema erneuerbare Energien
an. Der Studiengang Master of Engineering Renewable Energies (in englischer Sprache) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Udo
Hellwig präsentiert die diversen Formen der nicht-fossilen Energieerzeugung, befasst sich aber auch intensiv mit
Managementfragen wie Energielogistik, Netzorganisation und Wirtschaftlichkeit. Angesprochen werden Interessenten aus
Deutschland und aller Welt, Voraussetzung ist ein erster Studienabschluss (Diplom oder Bachelor) in Ingenieurwesen oder
Naturwissenschaften sowie Berufserfahrung.
BizJets im Fokus
13.11.2009
Geschäftsreise-Flugzeuge bilden ein kleines, aber stark wachsendes Segment in der Luftfahrt – trotz der Wirtschaftskrise.
Die Notwendigkeit zu Reisen an Orte, die von großen Fluglinien nicht regelmäßig bedient werden, Sicherheitsaspekte und
natürlich auch Komfort und Prestige eines eigenen Jets haben trotz Wirtschaftskrise zu einer Vergrößerung des Angebotes
geführt. Mit den ökonomischen und ökologischen Konsequenzen des Wachstums beleuchtet der Workshop "Business Jets - economic
and ecologic impacts of a growing market" im Rahmen des Konferenzprogramms der ILA (Internationale Luftfahrtausstellung) in
Berlin am 10. Juni 2010. Veranstalter sind das WIT und die German Aviation Research Society (siehe auch
www.garsonline.de ).
MBA im Dreier-Pack
13.11.2009
Der WIT-MBA wird ab Herbst 2010 um zwei neue Spezialisierungen erweitert. Neben Luftverkehrsmanagement wird es dann auch die Schwerpunkte „Medizinisches Versorgungsmanagement MPM“ und „Internationales Projektmanagement IPM“ geben. Zielgruppe für MPM sind Ärzte, die ihre Qualifikation in Betriebswirtschaft und Management ausbauen wollen, um Führungspositionen beispielsweise im Krankenhaus oder in der Pharmaindustrie zu erklimmen. Bei den Inhalten stehen Sozial- und Medizinrecht, Qualitätsmanagement, Versorgungsforschung und Telemedizin im Vordergrund. Mit IPM werden Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftsfachleute angesprochen, die sich das Management von anspruchsvollen Großprojekten zutrauen und hierfür ihren methodischen Werkzeugkasten z.B. hinsichtlich Team-Führung, Projektplanung und Projektcontrolling erweitern wollen. Die beiden neuen Spezialisierungen wurden mit erfahrenen Fachleuten aus der Praxis entwickelt, die auch in der Lehre zum Einsatz kommen.
Studium für Piloten
19.10.2009
Mit einem neuen Studiengang ermöglicht das WIT ab März 2010 aktiven Verkehrspiloten, einen akademischen Abschluss ohne
Unterbrechung ihrer Fliegerkarriere zu erwerben. Dabei können Inhalte der Theorieausbildung aus der Pilotenlizenz
(ATPL oder MPL) anerkannt werden. Das innovative Konzept wurde in Diskussionen unter anderem mit Piloten von Air Berlin,
Germanwings, Lufthansa und SAS entwickelt. Der Bachelor of Arts (Civil Aviation) geht über drei Jahre und bietet vorrangig
betriebs- und verkehrswissenschaftliche Inhalte. Der Unterricht erfolgt in englischer Sprache in Präsenzblöcken von jeweils
zwei Tagen sowie mittels e-Learning, Selbststudium und Projektarbeiten. Diese Präsenzzeiten werden mit Blick auf die
Erfordernisse der Zielgruppe vorrangig auf die Wintermonate konzentriert: Da viele Airlines in Europa ihr Flugprogramm im
Winter ausdünnen, fliegen die Piloten weniger Stunden und können so leichter den Unterricht besuchen. Nähere Information
hier.
Zertifizierte Qualität
19.10.2009
Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland hat die TH Wildau all ihre Prozesse in Lehre, Forschung und Administration in
einem ganzheitlichen Systemaudit nach ISO 9001 und der Bildungsnorm PAS 1037 erfolgreich zertifizieren lassen. Damit verfügt
die Hochschule über ein Qualitätsmanagementsystem auf "Industrieniveau", näheres unter
www.tfh-wildau.de
Neuer Name
01.09.2009
Mit dem neuen Namen „Technische Hochschule Wildau (FH)“ startet die ehemalige Technische Fachhochschule in das Wintersemester
2009/10. Das zum Jahresende 2008 verabschiedete neue Hochschulgesetz des Landes Brandenburg gestattet den Fachhochschulen eine
solche Umbenennung, wobei der Hinweis (FH) hinter dem Namen weiterhin eine Differenzierung zu den Universitäten deutlich
macht. Dieser Unterschied ist in der Vergangenheit jedoch deutlich geringer geworden. So bieten die leistungsfähigeren
Fachhochschulen wie die in Wildau mittlerweile ein breites Spektrum von Master-Studiengängen bis zum MBA an und sind
erfolgreich in der anwendungsbezogenen Forschung aktiv.
Familienfreundlich
19.6.2009
Von Familienministerin Ursula von der Leyen und der Staatsekretärin Dagmar Wöhrl nahm TFH-Präsident Ungvári am 17.6.
das Zertifikat "Familiengerechte Hochschule" entgegen. Damit wird das Engagement honoriert, mit dem die Hochschule die
Vereinbarkeit von Studium und Familie fördert, insbesondere für Studentinnen in der Schwangerschaft und junge Mütter.
So gibt es beispielsweise auf dem Campus eine eigene Kindertagespflege für Kinder bis zu drei Jahren.
Luftfahrtbranche bleibt attraktiv –
Berufsaussichten trotz Krise positiv
09.07.2009
Auch in der Luftfahrt häufen sich die schlechten Nachrichten für den Arbeitsmarkt. Dennoch betonten rund 50 Experten auf der HUMAV 2009, der Konferenz Human Resource Management in European Aviation, am 10. und 11. Juni in Berlin, dass die Branche längerfristig weiterhin überdurchschnittliche Perspektiven für Berufsanfänger bietet:
Weitere Referenten beleuchteten die Attraktivität der Luftfahrt für junge Leute in Vergangenheit und Gegenwart, die Problematik von Verantwortung und Entscheidung bei zunehmender Standardisierung, Maßnahmen der Kapazitätssteuerung von Cockpitbesatzungen, Motivations- und Kommunikationsprobleme in Krisenzeiten und mehr...
Das WIT-Team begrüßt
01.07.2009
Wir freuen uns, einen neuen Mitarbeiter am WIT begrüßen zu können.
Franziska Schramm ist Absolventin der TFH Wildau und hat bis Mitte letzten Jahres das internationale Masterprogramm AVIMA betreut. Sie steigt nun wieder ein und wird die Betreuung des MBA-Studienprogramms von Ulrike Kaczinski übernehmen, die eine Babypause macht.
Ausgezeichnet
12.05.2009
Der Tag der Luft- und Raumfahrt in Wildau ist der traditionelle Rahmen für die Verleihung des Lilienthal-Preises. Dieses Jahr ging er an die Firma Carl Zeiss Optronics für ein innovatives Frühwarnsystem zur Prognose von Vogelschwärmen in Flughafennähe. Im neuen großen Hörsaal der TFH Wildau gab es aber auch eine Sonderauszeichnung für Studenten der Luftfahrttechnik-/Luftfahrtlogistik, die im Rahmen ihrer Abschlussarbeit eigene Konzepte für zivil nutzbare unbemannte Flugkörper (UAV) realisiert hatten, nähere Informationen unter www.bbaa.de.
Telematik im Twinning
27.04.2009
Der Master-Studiengang Telematik der TFH Wildau wird vom WIT ab Wintersemester 2009/10 gemeinsam mit dem Ghana Telecom University College in Accra Studierenden in Westafrika angeboten. GTUC Präsident Dr. Osei Darkwa (im Bild rechts) unterzeichnete am 27.4. in Wildau ein entsprechendes Kooperationsabkommen. Im Twinning-Modell findet das erste Studienjahr vor Ort in Accra statt, wobei die lokalen Dozenten nach dem Curriculum der TFH Wildau und mit Unterstützung deutscher Experten arbeiten, beispielsweise mit Vorlesungsteilen in Videokonferenzschaltung. Das zweite Studienjahr umfasst dann mehrere Wochen auf dem Wildauer Campus. Auf diesem Wege erhalten die Teilnehmer die Chance auf einen doppelten Abschluss bei überschaubaren Ausgaben, denn die hohen Lebenshaltungskosten machen ein volles Studium in Deutschland für viele Ausländer unerschwinglich. Es ist geplant, auch für den Master Aviation Management ein entsprechendes Twinning-Angebot aufzulegen.
MBA für Mediziner
13.04.2009
Eine neue Spezialisierung für den WIT-MBA ist für das kommende Wintersemester in Planung: Medizinisches Versorgungsmanagement. Für das Management von Krankenhäusern, Kassenärztlichen Vereinigungen und anderen Organisationen des Gesundheitswesens wird zunehmend der Arzt mit betriebswirtschaftlichem Know How verlangt. Die Schwerpunkte des WIT-MBA Programms und das berufsbegleitende Format mit drei Wochen Intensivunterricht pro Semester sind nach Ansicht von Fachleuten ideal geeignet zur Herstellung dieser Qualifikation. Die spezifischen Inhalte im Spezialisierungsmodul umfassen unter anderem Medizin- und Sozialrecht, Qualitätsmanagement, Versorgungsforschung und Telemedizin. Nähere Informationen im Flyer.
Großes Interesse an Karrierechancen
02.04.2009
Auf überwältigende Resonanz stieß die Veranstaltung "Karrierechancen in der Luftfahrt", die das WIT gemeinsam mit der TFH Wildau am 31.3. in Berlin-Mitte in der Brandenburgischen Landesvertretung abhielt. 140 junge Leute – überwiegend angehende Abiturienten und Bachelor-Studierende Berliner Hochschulen – ließen sich von Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Berufsaussichten der Branche vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise informieren. Langfristig sind die Aussichten in dieser attraktiven High-Tech Branche unverändert gut, darin waren sich alle Redner einig, aber neben einer exzellenten Qualifikation und viel Ehrgeiz muss man auch eine gewisse Begeisterung für die Fliegerei mitbringen. Im Anschluss gab es bei Wein und Gulaschsuppe vielfältige Gelegenheit für eingehendere Gespräche.
Personalentscheider aus der Luftfahrt
31.03.2009
Am 10. und 11. Juni treffen sich wieder Personalentscheider aus der Luftfahrt auf der Konferenz Human Ressource Management in European Aviation (HUMAV) in Berlin, die seit 2008 vom WIT gemeinsam mit Lufthansa Technical Training veranstaltet wird. Als Keynote-Speaker beleuchtet dieses Jahr Ulrich Schulte-Strathaus, Generalsekretär der AEA (Association of European Airlines), aus Brüssel die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Fluggesellschaften. Weitere Referenten sind unter anderem Prof. Elmar Giemulla von der TU Berlin, Stefan Meindl von Rolls-Royce und BDLI-Hauptgeschäftsführer Dietmar Schrick. Mehr Informationen zu Programm und Organisation der Veranstaltung gibt es unter www.humav-conference.com.
WIT auf der AERO
27.03.2009
Die AERO in Friedrichshafen am Bodensee ist mit über 500 Ausstellern die wichtigste Messe für Privat- und Geschäftsfliegerei in Europa. Vom 2. bis zum 4.4. bietet sie außerdem den Interessenten aus Süddeutschland eine bequeme Gelegenheit, sich über die Studienangebote des WIT und der TFH Wildau zu informieren (Halle A 5, Stand 300), Näheres zur Messe unter www.aero-friedrichshafen.de.
Herausforderung Personalarbeit
10.03.2009
Im Kamingespräch am 9.3. stand der Personaldirektor von Rolls-Royce Deutschland,
Stefan Meindl, Rede und Antwort zur Realität der Personalarbeit in der Luftfahrtindustrie in guten und in (den gegenwärtig ja aktuellen) schlechten Zeiten: "Man träumt als kleiner Junge nicht davon, einmal Personalchef zu werden - aber wenn man es dann ist, erweist es sich schnell als eine der faszinierendsten Herausforderungen, die sich im Berufsleben finden lässt."
Stress und Stressoren
09.03.2009
Stress ist nichts Negatives – die physischen und psychischen Reaktionen auf Druck und Angst waren ein wesentlicher Überlebensfaktor für die Menschen der Frühzeit, betonte Wolfgang Jockusch in einem gut besuchten Gastvortrag vor WIT-Studenten. Deshalb kann man sich auch nicht gegen den Stress selbst wehren,
sondern nur gegen die auslösenden „Stressoren“. Gefragt ist ein kluger Umgang mit den eigenen Reaktionen auf Bedrohungs- und Belastungsfaktoren im Alltag. Herr Jockusch ist Coach und Trainer und bereitet unter anderem Bundeswehrangehörige mental auf Auslandseinsätze vor.
Einstieg zum Aufstieg
05.03.2009
In der neuen Ausgabe der WITnews nutzt WIT-Vorstand Prof. Thomas Biermann den vierten Geburtstag des Instituts für ein positives Fazit der bisherigen Entwicklung und gibt zahlreiche Tipps aus der Erfahrung der ersten Durchführungen des MBA und des Master of Aviation Management Programms: „Wenn Sie Lust darauf haben, Neues kennen zu lernen oder bisher nur halbverstandene Sachverhalte endlich einmal ernsthaft zu durchdringen, dann lohnt sich ein Zusatzstudium – und bringt einen Return-on-Investment auf weit mehr Ebenen als nur der nächsten Treppenstufe im Job.“ Sie können WITnews hier kostenlos herunterladen:....
Kooperation mit Kiev
27.2.2009
Die National Aviation University der Ukraine in Kiev mit 47 000 Studierenden ist eine der weltweit größten, auf Luftfahrt spezialisierten Universitäten. Sie bietet vor allem technische Studiengänge einschließlich der Piloten- und Fluglotsenausbildung sowohl im zivilen wie im militärischen Bereich an. Gewöhnungsbedürftig für den westlichen Besucher: Dozenten und Studierende tragen – zumindest zu besonderen Anlässen – Uniform.
Sehenswert ist das große Freilichtmuseum nahe der Universität, wo alle in der Sowjetunion bzw. in Russland und der Ukraine jemals hergestellten Flugzeug- und Hubschraubertypen ausgestellt sind. Am 26. Februar unterzeichnete WIT-Vorstand Prof. Thomas Biermann ein Kooperationsabkommen mit dem Rektor Prof. M.C. Kulyk. Geplant sind für die Zukunft gemeinsame Programme für ukrainische Studierende in der Ukraine und in Deutschland.
Entscheidung im Cockpit
16.1.2009
Flugkapitän (a.D.) Burkhard Sons bringt MBA-Teilnehmern bei, wie man auch in kritischen Situationen zügig zu Entscheidungen kommt, im Cockpit wie am Schreibtisch. Beim abendlichen Kamingespräch am 14. Januar dagegen gab er Einblicke in seine lange Fliegerkarriere als Boeing 747-Pilot und Flottenchef bei der Lufthansa. Besonders aufregend war offenbar die Zeit, als er den Jumbo in Frachter-Version flog – ein Schwerpunkt des Geschäfts waren Tourneen großer Bands und Formel 1-Rennteams.
Call for Papers für die HUMAV 2009
01.01.2009
Die HUMAV 2009 steht unter der Überschrift "Challenges of Change" und widmet sich vorrangig der Frage, wie die Personalmanager in der Luftfahrt mit der aktuellen Krise fertig werden und gleichzeitig den langfristig sicher weiter positiven Trend im Auge halten können.
Sie wird vom 10. bis 11. Juni im Hotel Holiday Inn Berlin Schönefeld-Airport stattfinden.
Deshalb erfolgte nun der Call for Papers. Alle weiteren Informationen hierzu entnehmen sie bitte dem offiziellen PaperCall 2009.